| Impulse für das Quartier
Baugruppen engagieren sich für die Qualität ihres Wohnumfeldes. Stadtviertel, in denen viele Baugruppen existieren, sind spürbar lebendiger und haben eine wesentlich intensivere soziale Struktur.
Hohe Architektur- und Bauqualität
Es entstehen Wohngebäude von großer gestalterischer und baulicher Qualität. Der Wunsch nach Individualität kann bei diesem Modell in der Grundrissgestaltung und Materialität besonders berücksichtigt werden.
Das Thema Nachhaltigkeit wird durch die späteren Bewohner im eigenen Interesse sehr umfänglich umgesetzt. Selbstverständlich ist eine besonders sorgsame Auswahl der Materialien und Bauweisen hinsichtlich ihrer ökologischen Eigenschaften sowie ihrer Langlebigkeit.
Gute Nachbarschaft
Die zukünftigen Nachbarn lernen sich schon bei der gemeinsamen Planung kennen. Die Interessenten entscheiden selbst, mit wem Sie gemeinsam planen, bauen und wohnen möchten.
Kostengünstig Bauen mit transparenten Kosten
Je nach Standort bauen Baugruppen bis zu 25 % günstiger als vergleichbare Bauträgerprojekte. Es entfallen die Kosten für Bauträgergewinne (bis zu 20 %), Vorfinanzierungs- und Risikozuschläge sowie bei rechtzeitigem Einstieg in die Gruppe der größte Teil der Grunderwerbssteuer.
Der wirtschaftliche Erfolg des Projekts wird gezielt von der Baugruppe gesteuert und sichergestellt. Sie wird durch einen Baugruppensteuerer in die Lage versetzt, der Bauherrenaufgabe professionell gerecht zu werden. Kostenrelevante Entscheidungen sowie die Mittelverwendung sind transparent.
Individuell Bauen
Die Grundrisse der Wohnungen entstehen individuell entsprechend den Vorgaben und Wünschen der Bewohner. Der Architekt ist verantwortlicher Planer und Berater für die Baugruppen insgesamt und die einzelnen Bauherren. Besonders für Familien stellen diese Projekte eine realistische innerstädtische Alternative zur Abwanderung an die Peripherie dar.
Es besteht die Möglichkeit behindertengerechtes Wohnen, sowie kleine Läden, Büros und öffentliche Infrastruktur zu integrieren. Das Projekt am Humboldthafen wird vermehrt ältere Städter, Singles und Nutzer für teilgewerbliche Flächen interessieren.
Freiräume
Viele Baugemeinschaften planen und bauen zusätzliche Räume für die gemeinsame Nutzung, z.B.: Attraktive Außenanlagen mit Spielwiese, Veranstaltungsräume, Werkstätten, Sauna- und Fitnessraum, Schwimmbad, Gästeappartement oder Musikprobenraum.
Energie und Ökologie
Das Netzwerk Berliner Baugruppen Architekten erhebt die Passivhausqualität als Standard für das Baugruppenprojekt am Humboldthafen. Somit fließen die Ziele der Lokalen Agenda 21 unmittelbar in die gebaute Realität ein.
Der Passivhausstandard ist durch zahlreiche gebaute Beispiele im gesamten Bundesgebiet erprobt. Ein Projekt der geplanten Größe ist jedoch für Berlin völlig neu und auf diese Art nur durch aktive Baugemeinschaften zu realisieren. Denn zukünftige Nutzer der Gebäude betrachten nicht nur die Investitionskosten. Sie wollen vielmehr ein ökonomisches und ökologisches Konzept umgesetzt wissen, bei dem die Investitionskosten mit den langfristigen Verbrauchs- und Betriebskosten abgeglichen werden.
Der Standard des Passivhauses ist durch das Passivhaus Institut Darmstadt festgelegt und benötigt nur 10% des durchschnittlich üblichen Heizenergieverbrauchs von Altbauten und nur 25% des entsprechenden Verbrauchs von Neubauten, die nach EnEV-Standard errichtet wurden. Der Energieeinsatz sowie die CO2-Belastung werden auf ein Minimum reduziert.
Ergänzend sollten eine Regenwassernutzung und ein Mobilitätskonzept, das nicht ausschließlich auf das Auto baut, berücksichtigt werden.
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